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Bernardisaal Stift Stams

Kartierung der Oberflächenstratigrafien, historischen Restaurierungsmassnahmen und Schadensbilder als Grundlage für Restaurierungskonzept und Ausschreibung

Das Zisterzienserstift Stams wurde 1273 gegründet; Grundriss und Konzeption des heutigen Bestanden gehen in wesentlichen Teilen auf den mittelalterlichen Klosterbau zurück. Zur Prachtausstattung zählt der Bernardisaal im Mittelrisalit des Stiftes, ein rechteckiger, zweigeschossiger, durch ein Laternengeschoss überhöhter Saal mit segmentbogigen Fenster- und Oberlichtöffnungen, bzw. Ansicht des Bernardisaales während der Restaurierung Blendfensternischen.

Die Wand- und Deckenflächen sind zwischen 1720 und 1722 (bez. 1722) von den Kulissenmalern Michael Huber und Anton Zoller in Fresco-Technik ausgemalt worden. Große und kleine Bildfelder zeigen Ereignisse aus dem Leben des Hl. Bernhard von Clairvaux.

Die Restaurierung des Bernardisaales stellte aufgrund seiner reichen Ausstattung einen eigenen Arbeitsabschnitt dar. Die Restaurierung der Malereien wurde von der Voruntersuchung bis zur Schlussdokumentation mithilfe digitalgestützter Vorgehensweisen begleitet.

Arbeitszeitraum 2004
Ausführende Sonja Mitterer
Projektpartner Rest. Götzinger
Rest. Artess
Bundesdenkmalamt Innsbruck

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