Bauhistorische Untersuchung eines technischen Denkmals, Europa-Nostra Preisträger der Kategorie Architectural Heritage
Die Hohe Brücke St. Georgenberg in Stans bei Schwaz ist ein seltenes Beispiel eines technischen Denkmals in Tirol und stammt in den ältesten Bauteilen aus der Gotik um 1500. Die Brücke besteht aus einem steinernen Unterbau mit Bogenkonstruktion und Steinpfeilern und darauf gesetzten hölzernen Tragwerken mit einer überdachten Fahrbahnkonstruktion.
Die Voruntersuchungen an der Hohen Brücke erfolgen nach bauhistorischen Fragestellungen, um die bis dahin nicht eindeutig geklärte Baugeschichte aufzuarbeiten und den einzigartigen historischen Bestand zu dokumentieren. Zum Anderen bilden materialtechnische und restaurierungsrelevante Analysen die Grundlage für ein subtiles Restaurierungskonzept, das den Alterswert und die technisch-historischen Details des Bauwerks berücksichtigt.
Die technisch und ästhetisch vorbildliche Restaurierung der Hohen Brücke und die umfangreiche Dokumentation sind ausschlaggebend für die Verleihung des Europa-Nostra-Preises im Jahr 2004, mit dem bisher in Tirol nur wenige Bauwerke ausgezeichnet wurden.
| Arbeitszeitraum | seit 2002 |
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| Ausführende | Barbara Lanz, Sonja Mitterer |
| Projektpartner | TB Bidner |
| Kurt Nicolussi Institut für Geographie Universität Innsbruck | |
| Restaurator und Maler Franz Mair | |
| Vermessungsbüro Dobler GmbH | |
| Bundesdenkmalamt Innsbruck |