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Kloster der Armen Schulschwestern Pfaffenhofen

Bauhistorische Untersuchung und denkmalpflegerische Bewertung des Gebäudes.
Pfaffenhofen2

Den ursprünglichen Bestand des heutigen Klosters der Armen Schulschwestern in Pfaffenhofen bildet der 1269 erstmals urkundlich genannte Turm von Pfaffenhofen. Dieser gelangt Ende des 17. Jahrhunderts in den Besitz der Familie von Zech und wird durch einen Anbau im Westen mit Ausgestaltung der Räume und Fassaden zu einem repräsentativen Sommersitz dem sog. Zechschlössl umgebaut.

In den 1860er Jahren kommt das Gebäude aus dem Privatbesitz der Familie Lener an den Orden der Armen Schulschwestern, 1865 erfolgt die Klostergründung und die Einrichtung einer Mädchenschule im Gebäude. In Folge werden Erweiterungen in mehreren Bauabschnitten notwendig: 1868 je ein Anbau im Osten und Westen des Bestandes mit Einrichtung einer Hauskapelle, 1879 die Erweiterung des westseitigen Anbaues um eine weitere Raumachse, 1906 Bau der heutigen Kapelle im Osten mit Turnsaal im Erdgeschoss und 1913 die Verbreiterung des westseitigen Traktes zu einem zweiachsigen Bauteil mit Mittelflur und neuem Treppenaufgang, sowie Mansarddach.

1962 wird der Bestand im Bereich des mittelalterlichen Turmes stark verändert, das Treppenhaus erneuert, das Dachgeschoss ausgebaut und nordseitig ein drei-geschossiger Anbau angefügt. Kurz darauf folgend wird der Bestand 1966 neuerlich nord- und westseitig um je eine Raumachse erweitert.

Mit Übernahme der Schule durch den Bund 1986 werden vereinzelte Adaptierungsarbeiten durchgeführt, darunter vor allem die Erneuerung der Heizungsanlage. 2009/10 kommt es wiederum zu einigen Erneuerungsarbeiten, die jedoch wie die vorhergehende Bauphase am Baubestand nichts Grundsätzliches verändern.

Arbeitszeitraum November 2015 bis Februar 2016
Raumkonzept Barbara Lanz, Sonja Mitterer, Patricia Tartarotti, Martha Fingernagel
Projektpartner TIGEWOSI, Innsbruck
BDA Innsbruck
Architekturhalle Wulz-König, Telfs

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