Bauforschung im Planungsprozess des Architekten
Auszug aus dem Artikel
„Im Planungsprozess bei Umbauten und Restaurierungen geht die Bauforschung über den reinen Zweck der wissenschaftlichen Forschung hinaus, denn sie hilft wesentlich, die Zusammenhänge von Gebautem zu verstehen. Sie schafft mit den Ergebnissen aus den vielfältigen und vielschichtigen Voruntersuchungen ein Instrumentarium für den Architekten im Umgang mit historischer Bausubstanz.
In diesem Instrumentarium sind Pläne, Kartierungen, Abbildungskataloge und schriftliche Dokumentationen mit Raumbuch direkte Arbeitsgrundlagen und erleichtern die Kommunikation zwischen allen am Planungsprozess Beteiligten.
(…)
Bauforschung macht mit ihrer vielschichtigen historischen, ästhetischen und technischen Betrachtungsweise auf ein Bauwerk Gebautes erst verständlich. Aufgrund von Voruntersuchungen und Dokumentationen werden die Besonderheiten und die Anforderungen eines Gebäudes erkannt, sie geben Impulse für den Planungsprozess und es können bereits im Entwurf objektspezifische Schwerpunkte berücksichtigt werden.
Mithilfe dieser umfassenden Sichtweise und Vorkenntnisse lassen sich notwendige Arbeiten, ihr Ausmass und die anfallenden Kosten einschätzen und damit entkräftet sich die oft von Architekten gehörte Aussage, dass man bei Umbauten und Restaurierungen nie wissen könne, was einen erwartet.“
| Arbeitszeitraum | 2005 |
|---|---|
| Ausführende | Barbara Lanz, Sonja Mitterer |
| Projektpartner | Andreas Bruschke, Messbildstelle Dresden |