Kartierung von Baugeschichte, verwendetem Material und Schadensbildern an Steinboden und Deckengemälde als Grundlage für Restaurierungskonzept und Ausschreibung
Im Hinblick auf die geplante Museumsneukonzeption der Hofburg Innsbruck im 2. Obergeschoss werden im Riesensaal der Steinboden und das Deckengemälde untersucht, sowie sämtliche Holzböden der Räume im 2. Obergeschoss aufgenommen.
- Das Deckengemälde im Riesensaal wurde von F. A. Maulbertsch 1775/ 1776 in Fresco-Secco-Technik auf einer Fläche von ca. 500m² ausgeführt. Die Oberflächenkartierung konnte zum einen die Tagwerks- und Schablonengrenzen, sowie die Restauriergeschichte und die zum Teil damit in Zusammenhang stehenden Schäden, wie störende Kittungen und Retuschen, klären.
- Ca. 1.500 trapezförmige Steinplatten aus Hagauer und Laaser Marmor sowie dunkelgrauem Kalkstein bilden den geometrisch verlegten, dreifarbigen Steinboden. Die detaillierte Aufnahme zeigte die fallweise Verwendung von ähnlichfarbigem Ersatzmaterial und definierte die Vorgehensweise für die Restaurierung des Fugenbildes.
- Die Bestandsaufnahme und Inventarisierung der zum Grossteil aus dem 18. Jahrhundert stammenden Felderböden lieferte die Massnahmen für die Restaurierung.
| Arbeitszeitraum | 2007 |
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| Ausführende | Barbara Lanz, Sonja Mitterer, Tim Rekelhoff |
| Projektpartner | Pescoller Werkstätten |
| Bundesdenkmalamt Innsbruck | |
| Sabine Mayr |