Interdisziplinäres Forschungsprojekt zur Baugeschichte
Die Summe der Erkenntnisse von Historikern, Archäologen, Bauforschern, Dendrochronologen, Mineralogen und Restauratoren liefert für die bauliche Entwicklung der Stammburg der Tiroler Grafen insgesamt 29 Bauphasen vom 11. bis zum 20. Jahrhundert.
Anhand von steingerechten Zeichnungen im Maßstab 1:20 auf orthofotografischen Aufnahmen aller Wandabwicklungen wurden sämtliche Bauteile, wie Mauergefüge, Öffnungen, Putze und diverse Ausstattungen den Bauphasen zugeordnet und farblich unterschieden. Neben einer Datenbank bildet ein eigens erstelltes Plansystem das grafische Verzeichnis für über 1.600 Befundpunkte.
Eine Reihe von Publikationen begleitet die Arbeiten:
- 1998 Das Geheimnis der Turris parva
- 1999 Heft 1 Bauforschung auf Schloss Tirol
- 2002 Heft 2 Bauforschung auf Schloss Tirol
- 2006 Heft 4 Bauforschung auf Schloss Tirol
- 2008 Heft 5 Bauforschung auf Schloss Tirol
| Arbeitszeitraum | seit 1998 |
|---|---|
| Beteiligte | Barbara Lanz, Sonja Mitterer |
| Projektpartner | Land Südtirol |
| Landesdenkmalamt Bozen | |
| Martin Bitschnau, Walter Hauser, Martin Mittermair | |
| Pescoller Werkstätten | |
| Universität Innsbruck, Institut für Archäologien, Institut für Geographie, Institut für Mineralogie |